Das Konzept „Freizeitpark“ scheint anzukommen: Über 1.600 Entwickler haben in diesem Jahr an der JavaLand im Phantasialand in Brühl teilgenommen. Mehr als doppelt so viele wie noch 2014, dem ersten Jahr der Konferenz. Für die Besucher der JavaLand stand einiges auf dem Programm: Über 100 Fachvorträge, eine begleitende Ausstellung mit fast 40 Ständen, ein eigener Workshoptag, zwei Keynotes gleich am ersten Tag und die Erstausgabe der JAVAPRO. Die wurde auf der JavaLand zum ersten Mal offiziell verteilt.

Eine der beiden Keynotes hielt Java-Champion Martin Thompson. In seinem Vortrag vermittelte er einen neuen Blickwinkel auf die Entwicklung von Software-Architekturen. „Was würde denn passieren, wenn man die Design-Vorgaben strikt befolgt?“, fragte er sein Publikum. Oft genug sei es doch so, dass Software-Architekturen von Kräften bestimmt werden, die nichts mit den Technologie- oder Applikationsanforderungen zu tun haben. Folgt man dagegen den Design-Mustern, die für eine hohe Performance, Effizienz, Sicherheit und Usability nötig sind, käme man häufig zu überraschenden Architekturen und Entwicklungsansätzen.

Was mit Unternehmen passiert, die die Digitalisierung verschlafen, machte dagegen Jean-Jacques van Oosten, Chief Digital Officer bei der Rewe Group, in seiner Keynote klar: „Diese Unternehmen können ihr Testament machen.“ Wie man die Digitalisierung geschickt angeht erklärte der Online-Stratege am Beispiel der digitalen Transformation der Rewe Group.

Java, Abo, Achterbahn

Neben Vorträgen über Neuerungen und Trends rund um Java gab es auch Zeit und Möglichkeit zum Netzwerken. Im Ausstellerbereich der JavaLand waren fast 40 Stände aufgebaut. Neben den Firmen, die hier ihre Konzepte und Ideen vorstellten gab es auch LiveCoding.
Zum ersten Mal war hier heuer auch die JAVAPROmit vertreten. Exklusiv zum Javaland gab es im ersten Stock der Ausstellung die druckfrische Erstausgabe der neuen Zeitschrift.

 

Highlight neben der eigentlichen Konferenz war natürlich der sog. „Open Park“. Traditionell öffneten am ersten Abend der JavaLand einige Fahrgeschäfte des Phantasialands – ausschließlich für Konferenzteilnehmer.

Veranstalter rundum zufrieden

„Die JavaLand hat sich seit ihren Anfängen 2014 zu einer der größten und bedeutendsten Veranstaltungen der Java-Community entwickelt. Wir freuen uns, dass unser außergewöhnliches Veranstaltungsformat so gut ankommt, dass wir inzwischen die Teilnehmerzahl verdoppeln konnten“, sagt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des Interessensverbunds der Java User Groups e. V., Mitveranstalter der Konferenz.
Das Datum für die nächste JavaLand steht bereits fest: Sie findet vom 20. bis 22. März 2018 statt.

Die JAVAPRO findet: Jatumba!

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