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In der zweiten Ausgabe der JAVAPRO (hier kostenlos anfordern!) dreht sich alles um Microservices und Container. Container und moderne Microservice-Architekturen sind inzwischen State-of-the-Art. Ihr Einsatz stellt jedoch völlig neue Anforderungen an die IT-Infrastruktur darunter. Sollen Systeme dynamisch skalieren, kommen Container-Orchestrierungslösungen wie Kubernetes und Apache Mesos ins Spiel, mit denen sich Container managen, warten, überwachen und ganze Cluster hochverfügbar betreiben lassen. Das in Ausgabe 2/2017 vorgestellte Mesos beispielsweise ist für sehr große Cluster ausgelegt, die aus mehreren tausend Hosts bestehen können.

Der Funktionsumfang moderner Orchestrierungslösungen ist inzwischen gewaltig. Die Möglichkeit, Container und ganze Cluster allein mit einem Skript erzeugen und managen zu können ist schon faszinierend, insbesondere für Java-Entwickler die mit Hardware und IT-Infrastrukturen eigentlich nicht so viel am Hut haben. Der Einstieg in die Cloud- und Containerwelt sollte damit recht einfach gelingen.

Wer den ausfallsicheren Betrieb einer Produktivanwendung und ganzer Cluster sicherstellen möchte, muss sehr viel tiefer in die Materie einsteigen. Nicht ohne Grund sprechen wir von Container-Betriebssystemen. DC/OS zum Beispiel setzt sich aus über 30 Open-Source-Projekten zusammen. Den gesamten Funktionsumfang von heute auf morgen kennen und nutzen zu können ist utopisch. Cloud-Architekten sollten sich intensiv in die verwendeten Lösungen einarbeiten und sehr viel experimentieren.

Ganz nach dem Motto „Designed to fail“ eignet man sich die nötige Erfahrung an. Ganze Server-Infrastrukturen werden per Skript erzeugt, Container mit Microservices deployt, mit Orchestrierungssystemen überwacht und wenn sich das System nicht optimal verhält, wirft man es einfach weg und baut es neu.

Wer ein Produktivsystem entwickelt, sollte jedoch bereits über die entsprechende Erfahrung verfügen. Unsere Autoren raten dazu, von Anfang an zahlreiche Konzepte zu berücksichtigen und das gesamte System sorgfältig zu planen. Denn spätere Änderungen an einem Produktivsystem, das ist uns aus der Java Entwicklung bestens bekannt, sind erfahrungsgemäß problematisch und teuer. Das gilt auch für komplexe Cloud-Infrastrukturen.

In Ausgabe 2/2017 stellen wir populäre Container-Orchestrierungssysteme vor und sie erhalten dazu zahlreiche wichtige Tipps und Empfehlungen für die Praxis.

Viel Spaß beim Lesen!

Sebastian Dippold
Chefredakteur
JAVAPRO

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